Pixelpause

Fachbereich im Bereich Printdesign, Grafikdesign
Veröffentlicht am 25. November 2020
Rede ich Pixawelsch? Fachbegriffe im Bereich Printdesign

     

Pixelpause

Fachbereich im Bereich Printdesign, Grafikdesign
Veröffentlicht am 1. Dezember 2021
Rede ich Pixawelsch? Fachbegriffe im Bereich Printdesign

Der fachliche Austausch mit einem Grafikdesigner ist wie ein Besuch beim Hausarzt. Man versteht erstmal nur Bahnhof. Sowas erschwert die Zusammenarbeit eines Projekts ungemein. Beispielsweise ist von einer Broschüre die Rede, obwohl ein Folder gemeint ist. Oder die Anforderung ein Keyvisual zu entwickeln, obwohl fälschlicherweise es als Logo bezeichnet wird. Um das zu vermeiden, hier nun die wichtigsten Fachbegriffe im Printdesign einfach erklärt:

Adaption

Das Wort Adaption heißt übersetzt Anpassung. Es beschreibt geringfügige Änderungen eines Layouts. Beispielsweise eine Textanpassung oder eine Formatänderung. 

Advertorial

Das Wort Advertorial wird abgeleitet von dem Begriff Editorial, das ein Artikel in einer Zeitschrift beschreibt. Kurzum besteht ein Advertorial aus einem werblichen Text, Bildmotiv oder Video. Ebenfalls passt sich die Gestaltung an das Erscheinungsbild des redaktionellen Looks des Magazins an. Dadurch wird der Eindruck vermittelt, das es sich um einen redaktionellen Artikel handelt.

Artdirektor

Das ist die Berufsbezeichnung eines Grafikdesginers in leitender Funktion. Sein Aufgabenbereich ist beispielsweise visuelle Konzeptideen für Printdesign oder Onlinebereich zu kreieren. Obendrein überträgt er Aufgaben und steht in enger Abstimmung mit dem Creative-Direktor.

Aufriss-Skizze

Ebenfalls ist es in der Konzeptphase hilfreich, grobe Zeichnungen zu erstellen. Damit wird eine Idee besser veranschaulicht. Dafür reichen einfache Zeichnungen wie beispeilsweise Strichmännchen und ein paar Linien völlig aus.

Brainstorming

Das ist eine Methode zur Ideenfindung. Dabei werden in einer Gruppe von Teilenehmern Ideen für Printdesign oder im Onlinebereich entwickelt und erstmal ohne Wertung aufs Papier gebracht. Übrigens sollten nicht mehr als vier Teilnehmer dabei sein. Durch den Austausch von Gedanken entsteht eine Eigendynamik in der Gruppe. Demzufolge  gewinnt man neue Inspiration für weitere Ideen.

Briefing

Ein Briefing ist die Basis für eine gute Zusammenarbeit zwischen Auftraggeber und dem Grafiker. In schriftlicher Form wird die Aufgabenstellung zusammengefasst und die Zielsetzung des Projekts definiert. Je klarer das Briefing formuliert ist, umso zielorientierter und effizienter kann der Kreative arbeiten. Hier ist es wichtig, sich klar und verständlich auszudrücken. Aussagen die zu generisch sind oder vom persönlichen Geschmack abhängen sollen vermieden werden. Beispiele: („schönes Layout“, „weibliche Zielgruppe“, „genug Budget“)

Content

Unter Content versteht man den gesamten Informationsinhalt eines Trägermediums. (Print, Online oder Bewegtbild). Dazu gehören  Texte, Illustrationen, Grafiktabellen oder Bilder.

Fließtext

Auch Copytext oder Lauftext genannt, ist ein fortlaufender Text eines Beitrags, der den Inhalt in schriftlicher Form wiedergibt. Es sind geschlossene Textpassagen, die im Satzspiegel nicht durch einen manuellen Zeilenumbruch, einer Zwischenüberschrift, eine Bildmotiv oder eine Headline unterbrochen ist.

Gestaltungsraster

Ein einheitliches Gestaltungsraster ist das A und O für einen visuellen Markenauftritt. Es definiert pixelgenau die Aufteilung von Text, Bild und Platzierung des Logos. Dadurch erhält man in allen Werbemitteln eine einheitliche Visualisierung und schafft damit eine hohe Wiedererkennung.

Headline

So nennt man die große Überschrift auf den unterschiedlichen Werbeträger wie beispielsweise auf Zeitungen, Anzeigen oder auch Bannern. Die Headline umschreibt in einem aussagekräftigen Satz den weiteren Content oder macht auf Ihn neugierig. Je mehr Interesse durch die Headline geweckt wird, umso mehr steigen beispielsweise die Verkaufszahlen einer Zeitschrift.

Keyvisual

Ein Keyvisual beschreibt ein Schlüsselmotiv, für beispielsweise Kampagnen oder Printanzeigen und erhöht damit den Widererkennungswert. In Kombination mit einer Headline unterstreicht es außerdem den Inhalt der Werbeaussage. Obendrein ist es der visuelle rote Faden eines Werbekonzepts.

Layout

So bezeichnet man die Gestaltung des jeweiligen Trägermediums im Printdesign oder im Onlinebereich. Das Zusammenspiel mit visuellen Designelementen (z.b.: Flächen, Farben, Formen) und Content (z.b.: Bilder,Texte) werden zu einer Gesamtkomposition zusammengefügt. Je nach Themenschwerpunkt überwiegt entweder mehr der Text oder das Bildmotiv.

Moodboard

Um eine Idee veranschaulichen zu können, wird ein sogenanntes Moodboard erstellt. Es handelt sich dabei um verschiedene Bilder, die zu einer Collage zusammengestellt werden und dadurch einen Look vorgeben. Beispielsweise ist es in der Modebranche üblich, so neue Kollektionen und Fabrtrends zu präsentieren.

Reinzeichnung

Nachdem ein Layout im Printdesign erstellt wurde und es nun vervielfältigt werden soll, wird als nächster Schritt das Dokument „rein“ gezeichnet. Somit werden Anpassungen vorgenommen, wie Formatgröße, Bildauflösung, Raster und Schriften. Genauso wird kontrolliert, ob technische Vorgaben wie Beschnittzugaben und Farbwerte eingehalten wurden.

Storyboard

Ein Storyboard ist ein übliches Tool zur Erklärung eines Films oder eines TV-Spots. Anhand gezeichneter Bildsequenzen und beschreibenden Text wird die Handlung einer Geschichte erklärt. Beispielsweise können so Kameraeinstellung, Anschnitt, Anzahl der Personen etc.  genau definiert werden. Die Qualität der Zeichnung ist nicht entscheidend. Vielmehr ist es wichtiger, Inhalte gut zu vermitteln.

Subline

Das ist die Bezeichnung der textlichen Ergänzung zur Headline und hilft zur weiteren Erklärung des Inhalts. Sie steht direkt unter der Headline und ist visuell reduzierter gestaltet.

Zielgruppe

Die Definition der Zielgruppe, die angesprochen werden soll, hat einen entscheidenden Einfluss auf das Design und der Ansprache. Je besser sie beschrieben wird, umso genauer kann die Kommunikation darauf ausgerichtet werden. Geschlecht, Alter, Berufssparte und Einkommen sind wichtige Faktoren, die eine Zielgruppe beschreibt.

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