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Veröffentlicht am 6. Februar 2021
Burger King beweist Mut zur Hässlichkeit

     

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Veröffentlicht am 1. Dezember 2021
Burger King beweist Mut zur Hässlichkeit

Burger King sorgte 2020 mit seiner außergewöhnlichen Werbe-Kampagne „Moldy Whopper“ für Gesprächsstoff. Der Fastfood-Konzern ging diesmal ungewöhnliche Wege, mit dem Thema „Frische & Qualität“ zu werben. Statt seinen Lieblingsburger ins beste Licht zu rücken, lässt er ihn vor der Kamera im Zeitraffer vergammeln. Damit bricht er die wohl wichtigste aller Marketing-Regeln in der Lebensmittelbranche.

In der Lebensmittelindustrie hat es höchste Priorität, das Produkt so frisch und ästhetisch wie möglich in Szene zu setzen. Jedes Sesamkörnchen wird präzise auf das Brötchen positioniert und das Fleisch mit sehr viel Aufwand so präpariert, das man förmlich den Geruch von frisch Gegrilltem in der Nase hat. Dafür wird bei Werbeaufnahmen tief in die Trickkiste gegriffen. Das dargestellte Produkt hat hinterher kaum mehr was mit dem eigentlichen Lebensmittel zu tun.

 

Burger King: Echte Flammen. Echter Geschmack

Burger King wirbt schon von Anfang an damit, dass sie ausschließlich nur frische Zutaten verarbeiten. Das wird nun auf ungewöhnliche Art im neuen TV-Spot und Großflächenplakate gezeigt. Statt auf retuschierten High-End-Bilder zu setzen, lässt Burger King nun Sporen und Schimmelpilze für sich sprechen. In dem Spot ist ein Whopper zu sehen, wie er 34 Tage im Zeitraffer vor sich her schimmelt. Damit will die Fastfood-Kette beweisen, dass nur Zutaten ohne Konservierungsstoffe zum Einsatz kommen. Mit diesem Spot schlug er auch noch gehörig in die Kerbe bei einem seiner größten Mitstreiter McDonald´s, der gerade mit diesem Vorwurf zu kämpfen hat.

Quelle: Youtube

Der mumifizierte Hamburger aus Island

Im Netz kursieren Videos, in dem Lebensmittel von McDonald´s auf den Prüfstand gebracht werden. Selbst nach 10 Jahren sehen Burger aus, wie frisch von der Theke. Solche Experimente erreichen gerade in dieser Zeit eine immer höhere Aufmerksamkeit. Liegt es nun am hohem Salzgehalt in den Zutaten oder der trockenen Lagerung? Oder waren doch übermäßige Konservierungsstoffe im Spiel? Laut einer Studie spielen hier alle Faktoren eine Rolle.

Der wohl bekannteste und älteste Burger McDonald´s  ist in Island zu sehen. Als im November 2009 die letzte Filiale in Reykjavik aufgrund der damaligen Wirtschaftskrise die Schotten dicht machte, ging der Isländer Hjörtur Smárason zum letzten Mal in eines der Fast-Food-Restaurants und bestellte einen Hamburger mit Pommes frites. Er wollte sein Lieblingsmenü als Relikt vergangener Zeiten aufbewahren. Gut verschlossen und luftdicht verpackt, verstaute er ihn in einer Schachtel. Als er nach 3 Jahren den Karton bei einer Aufräumaktion wieder entdeckte, staunte er nicht schlecht. Der Burger und auch die Pommes sahen aus wie erst gestern gekauft. Selbst heute nach 12 Jahren hat sich an seinem Zustand kaum was geändert. Der letzte Burger Reykjaviks ist nun in einem bekannten Hostel in Island ausgestellt und kann dort von Jedem bestaunt werden. Wer in naher Zukunft nicht nach Reykjavik kommt, kann ihn hier im Livestream bestaunen.

Quelle: AFP/ANGELIKA OSIEWALSKA

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